Gernrode Ort - erster Testeintrag News im Ort

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Gernrode im Eichsfeld

Siehe Wikipedia

Der Ort dürfte in der Zeit vom 8. bis 12. Jahrhundert gegründet worden sein, worauf die Endung -rode hindeutet. Die erste urkundliche Erwähnung als Germenroth war im Jahr 1267. Verwaltet wurde das Dorf in dieser Zeit vom Amt Harburg und später vom Amt Harburg-Worbis. Durch die Verlegung der Wipper im Mittelalter wurde die Errichtung von drei Mühlen innerhalb der Ortslage möglich. Ab 1586 bildeten Germenrode und Kirchworbis vorübergehend eine gemeinsame Pfarrgemeinde. 1632 brannten die weimarischen Truppen im Dreißigjährigen Krieg den größten Teil der Häuser und die alte Kirche nieder. Die neue katholische Sankt-Stephanus-Kirche aus dem Jahre 1654 (erweitert 1932) mit ihrem Barockaltar ist eine der größten und gilt als eine der schönsten Kirchen im Eichsfeld. Kirchenbücher werden seit 1662 geführt. Die Bevölkerungszahl betrug im Jahr 1656 durch Krieg und Pest reduziert 382. Durch Zuzug aus den umliegenden späteren Wüstungen erholte sich der Ort wieder. 1802 kam Gernrode mit dem Fürstentum Eichsfeld zu Preußen und vorübergehend während der Napoleonischen Kriege zum Königreich Westphalen. Im 18. Jahrhundert nahm der Ort durch den Flachsanbau, der später auch im Wappen der Gemeinde verewigt wurde, einen wirtschaftlichen Aufschwung. Im Jahr 1810 lebten 820 Einwohner in Gernrode. 1867 erhielt der Ort beim Bau der Eisenbahnstrecke NordhausenArenshausen (Bahnstrecke Halle–Hann. Münden) einen der drei Bahnhöfe des Eichsfeldes, der jedoch später auf Grund von Verwechslungen mit Gernrode (Harz) in Niederorschel umbenannt wurde. Im Rahmen eines Festaktes am 9. Dezember 2007 wurde der Bahnhof zum Fahrplanwechsel in Gernrode-Niederorschel umbenannt. 1878 erfolgte der Neubau der Schule und später der Bau des Großen Saales. Nach dem Wegfall der Handweberei und der Tuchbleiche infolge der Industrialisierung fanden die Bewohner im Sperrholzwerk und in der mechanischen Weberei in der Nähe des Bahnhofs sowie in den Zigarrenfabriken Arbeit. Heute zählt Gernrode zu den größten Orten im Landkreis Eichsfeld.

Chronik Gernrode

Gernrode

Ein Eichsfeld-Dorf an der Wipper

Von Walter Preis, herausgegeben von der Gemeinde Gernrode,

Format 17 x 24 cm, 548 Seiten, gebunden, 250 Abbildungen,

Duderstadt 2015, ISBN 978-3-86944-157-3, 30,00 €.

                 

  
Das Eichsfeld-Dorf Gernrode kann auf eine über 650-jährige Geschichte zurückblicken. Ein Teil dieser geschichtlichen Begebenheiten wurde vom Ortschronisten Walter Preis gesammelt, aufgeschrieben und liegt nun in Buchform vor.

In 18 Kapiteln und 250 Abbildungen erhält der Leser einen detaillierten Einblick in das dörfliche Leben, in Kultur, Dorf-Politik, Vereinsleben und den gelebten Glauben der 1.600-Seelen-Gemeinde im ,,Eichsfelder Kessel“.

Zahlreiche Besonderheiten des Wipper-Dorfes gibt es in dem Buch zu entdecken: Gernrode als eines der ersten Dörfer im Eichsfeld mit eigenem Elektrizitätswerk – Gernrode als Geburtsort von Heinrich Ernemann dem Erfinder der „Kino“ Filmcamera – Gernrode in den beiden deutschen Diktaturen – Gernrode mit seiner schönen Kirche und dem barocken Hochaltar – Gernrode und sein vielfältiges Vereinsleben – und vieles andere mehr.

Das Buch soll für jetzige und kommende Generationen ein guter Begleiter sein und unseren Nachkommen Einblicke in die Zeitgeschichte der Gemeinde Gernrode/Eichsfeld geben. Das Buch kann bei der Gemeinde Gernrode, Ernemannstr. 1a, 37339 Gernrode bezogen werden, über alle Buchhandlungen und beim Verlag Mecke Druck, Postfach 1420, 37107 Duderstadt,

Tel. 05527-981922, Fax 05527-981939 oder

eMail verlag@meckedruck.de.

Weitere Informationen mit Leseprobe: http://www.meckedruck.de/9783869441573

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